Neurodermitis Symptome und Ursachen

1. Neurodermitis Symptome

Neurodermitis an Bein-Unterschenkeln mit typischen Neurodermitis-Symptomen: Die Haut ist entzündet, stark geroetet, geschwollen mit Kratzspuren.

Typische Neurodermitis-Symptome: Entzündung, Rötung, Schwellung, Kratzspuren. Der Juckreiz lässt sich nur erahnen.

Die typischen Symptome bei Neurodermitis / atopischem Ekzem / atopischer Dermatitis sind Hautveränderungen, welche die Medizin in 6 Arten unterteilt:

  1. Hautverdickungen / Hautvergröberungen: Lichenifikation
  2. Schwellungen und Knötchenbildung
  3. Nässende Areale mit Krustenbildung
  4. Kratzspuren
  5. Rötung
  6. Trockenheit derjenigen Hautareale, die nicht direkt endzündet sind

Zu diesen typischen Neurodermitis Symptomen ergänzt der Bericht des Deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation und Information folgendes:

  • nicht ansteckend
  • unterschiedliche Schweregrade des Hautausschlags
  • Mehrheit der Patienten mit einer leichteren Form (etwa Rhagaden an Fingerkuppen, Zehnkuppen, Ohrläppchen: Schuppende, gerötete Einrisse)
  • Lebensqualität oft deutlich und langfristig gemindert
  • Beeinträchtigung der Schul- oder Arbeitsleistung
  • Starke psychische Belastung
  • Schwierigkeiten im sozialen Umfeld

2. Neurodermitis Ursachen

Bezüglich der Neurodermitis-Ursachen ist wenig zu erfahren – abgesehen von einer familiären Krankheitsveranlagung (vgl. Was ist Neurodermitis?) des atopischen Formenkreises (Allergisches Asthma, Heuschnupfen, Neurodermitis) und damit einer möglichen erblichen Vorbelastung.
Die Medizin unterscheidet mit Bezug auf die Neurodermitis-Ursachen zwei Formen der Krankheit: Die extrinsische und die intrinsische Form.
Je nach Form spielen verschiedene Ursachen, respektive Auslöser – so genannte „Schubfaktoren“ – ein Rolle:

  1. extrinsische Form: Die Krankheit wird durch Allergene in der Luft und in Nahrungsmitteln beeinflusst.
  2. intrinsische Form: gleiches Krankheitsbild, jedoch ist keine Allergie, keine Sensibilisierung auf Allergene festzustellen.

Kleiner Einschub: Die WHO verwendet in ihrer Klassifizierung / Definition von Neurodermitis (vgl. Was ist Neurodermitis?) die Begriffe „extrinsisch“ und „intrinsisch“ genau umgekehrt: Für die WHO ist ein „intrinsic eczema“ ein allergisch bedingtes Ekzem. Im medizinisch deutschsprachigen Raum ist es genau umgekehrt.

3. Was hilft gegen Neurodermitis?

Als allgemeine Massnahme gegen Neurodermitis wird zunächst eine Vermeidungsstrategie empfohlen, was soviel bedeutet wie so genannte „Provokationsfaktoren“ (Schubfaktoren), die Auslöser für einen Neurodermitis-Schub sein können, zu umgehen:

  1. Vermeidung von spezifischen Provokationsfaktoren: Allergene (für die extrinsische Krankheitsform), u.a.:
    • Pollen
    • Hausstaubmilben
    • Schimmel
    • Tierhaare
    • Nahrungsmittel personenspezifisch
  2. Vermeidung von unspezifischen Provokationsfaktoren, u.a.:
    • Rauhfaser-Textilien
    • Schwitzen
    • Rauch
    • falsche Hautreinigung
    • psychischer Stress
    • emotionale Belastungen
    • extreme klimatische Bedingungen

Wäre diese Vermeidungsstrategie immer anwendbar und wirksam, wäre das ja wunderbar. Leider ist sie aber mitunter sehr lebensfern (auch bei höchstem persönlichem Bemühen um diese Vermeidungen). Und so kommt es dann zum Ekzem-Schub und der Frage nach dem wichtigsten Hilfsmittel: Welche Creme bei Neurodermitis?


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